Unsere Aktivitäten

Im Mittelpunkt der Bemühungen steht Information und Überzeugungsarbeit durch Kommunikation, Dialog und deren Visualisierung. Mit dem höchst erfolgreichen Projekt „Ruethenfest-Shuttle 1999“ haben wir erstmals unsere Kräfte und die unserer vielen Helfer bündeln können, um den Fahrgästen ein Bild unserer Fuchstalbahn vermitteln zu können.

Zu den Sonderfahrten:

  • „Ruethenfest-Shuttle“
    Anlässlich des Ruethenfests 1999 fuhr die Initiative Fuchstal-Bahn mit einem Regio-Shuttle in Doppeltraktion erstmals seit 1984 einen Wochenendverkehr. An beiden Betriebstagen wurden mit einem Zweistundentakt 5000 Fahrgäste angelockt! Besser konnte die Resonanz auf unsere „einseitig“ fahrgastorientierte Angebotsoffensive gar nicht ausfallen.
    Durch diesen Erfolg ermuntert, fanden am 19./20. Juli 2003 wieder Sonderfahrten zum Landsberger Ruethenfest statt. Hier kam der Kinderland-Integral der Bayerischen Oberlandbahn zum Einsatz. Auch hier wurden mehrere tausend Fahrgäste transportiert!

    Seitdem fahren wir nun regelmäßig alle vier Jahre zum Ruethenfest nach Landsberg mit unterschiedlichen Zuggarnituren – teils mit historischen Zügen wie mit Dampflok, teils mit den modernen Lint-Zügen der Bayerischen Regiobahn oder VT 642 der Deutschen Bahn, um den Lokalpolitikern und der Bevölkerung ein möglichst attraktives Fahrvergnügen zuzeigen.

  • Sonderfahrten 
    In unterschiedlichen Zeitabständen organisieren wir selbst oder unterstützen andere Vereine/ Gruppierungen, die Sonderfahrten auf der Fuchstalbahn anbieten. Am 15.08.2001 nutzten mehr als 1000 Fahrgäste den von der Deutschen Bahn AG gemieteten VT 642 zu einer Fahrt ins Fuchstal. Mit dabei waren auch etwa 100 Radler.

Weiterhin beobachten wir die Entwicklungen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und das sog. „Erschließen neuer Geschäftsfelder“ der Augsburger Localbahn, welche sich im SPNV auf der Fuchstalbahn engagieren könnte, zumal sie bereits mit großem Erfolg den Güterverkehr auf der Strecke betreibt. Organisatorisch und in Anbetracht der Synergieeffekte wäre dies sicherlich eine sehr interessante Lösung.

Derzeit treibt die Bayerische Eisenbahngesellschaft die verkehrliche Aufgabenstellung für die Verlängerung der Regionalbahn Kaufering-Landsberg bis zum geplanten Haltepunkt Landsberg-Süd voran, wobei sie im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr zusammen mit der Deutschen Bahn AG und der Stadt Landsberg die Lage und Ausstattung der Haltepunkte sowie den Betriebsablauf klärt. Dies würde die Reaktivierung der ersten zwei Kilometer der Fuchstalbahn darstellen.

Von südlicher Seite her wird in Schongau eine Verlängerung der Pfaffenwinkelbahn von Weilheim bis zum Krankenhaus Schongau überlegt. Das Landratsamt Weilheim-Schongau hat inzwischen schon sehr konkrete Vorschläge erarbeitet, die sich durch eine Beschleunigung der Strecke Weilheim-Schongau realisieren liessen, weil dadurch die Standzeit in Schongau verlängert würde, was einen Halt am Krankenhaus realistisch werden lässt. Damit wäre dann wieder ein Kilometer der Fuchstalbahn in Betrieb für den Personenverkehr.